Morningbird

was für ein schöner Name … doch für was?

Es gibt einen Vogel mit dem Namen „Morningbird“. Er lebt in den tropisch freuchten Tieflandwäldern auf den Inseln von Palau im westlichen Pazifik.

Oder ist der frühe Vogel, der alle mal kann oder den Wurm fängt, gemeint?

 wink

Nein, es handelt sich in diesem Bericht um eine mobile Sitzgelegenheit der Firma Nigor die diesem Stuhl diesen schönen Namen gegeben hat. Möchtest du auf meinem Morningbird platz nehmen klingt doch toll, oder?

Der Stuhl eignet sich für unterwegs auf Wanderungen, ist gemütlich am Lagerfeuer oder natürlich auch direkt auf dem Campingplatz einsetzbar. Und das nicht nur am Morgen, wenn die Vögel zwitschern ;-)

Auf der Outdoor in Friedrichshafen im Sommer 2018 haben wir die Gelegenheit bekommen, diesen Sitz zu testen. Wir nahmen dieses Angebot gerne an und er begleitete uns durch den Sommer auf Wanderungen, wartete im Auto auf seinen Einsatz und besuchte mit uns zahlreiche Events.

Der Morningbird kommt in einer kleinen Tasche daher. In dieser befindet sich der Aluminiumgestell und die Sitzfläche, bestehend aus strapazierfähigem 600D-Gewebe. Doch was zählt am meisten bei einer Sitzgelegenheit? Genau … das Sitzgefühl.

Auf dem Morningbird stellt sich ein Sofagefühl ein. Es sitzt sich sehr bequem und Mann bzw. Frau mag nicht mehr so schnell aufstehen. Dies bestätigten uns mehrere Personen die wir bei jeder Gelegenheit dazu einluden Platz zu nehmen. Personen bis zu 145 Kilogramm dürfen auf ihm Platz nehmen.

 

        

Alle Elemente werden durch eine Gummischnur zusammengehalten, analog zu den Zeltgestängen, so dass ein Aufbauen des Gestells kinderleicht gelingt. Im Anschluss wird die Sitzfläche eingespannt und fertig ist die Sitzgelegenheit. Wer mag, kann auch die Tasche noch in den Rahmen einhängen, so kann diese nicht verloren gehen.

Es gibt den Morningbird in verschiedenen Farben. Das Packmaß beträgt 45x10x10 cm, so dass er auch am Rucksack verstaut werden kann. Ein kleiner Tragegriff macht es aber auch leicht ihn auf kurzen Wegen in der Hand zu transportieren.

Die Sitzhöhe beträgt 36 cm am vorderen Rand, unter dem Po sind es dann nur noch 26 cm. Insgesamt bringt es der Stuhl auf ein Höhe von 65 cm, wobei die Rückelehne 42 cm beträgt. Das Gewicht beträgt 930g und damit ist er leichter wie die kleinen Falstühle mit gleicher Sitzhöhe.

Laut dem Hersteller wird das Gestänge mit koreanischer Öko-Duraluminium-Legierung unter Verwendung von Ökl-Magnesium hergestellt (ohne Verwendung von toxischem Schwefel-Hexafluorid und Schwefeldioxide)

Preis: 89,95 €

Du suchst noch ein Weihnachtsgeschenk? Dann mach doch deinen Lieben eine Freude mit dem Morningbird. Nigor, mit Sitz in Utrecht (Niederlande) steht seit über 100 Jahren für hohe Qualität. Sie stellen außer Campingmöbeln noch Zelte und Rucksäcke her. Ein Blick auf die Homepage www.nigor.eu bietet einen Überblick der Produkte und eine Karte mit den Händlern.

Samstag, den 06. Oktober 2018

Für alle Survival- und Offroad-Fans ein Muss!: Die Abenteuermesse Adventure Northside.

Die 4. Adventure Northside fand in der Nähe von Hamburg auf dem Gut Basthorst statt. Über 120 Aussteller und zahlreiche Vorträge und Workshops luden zum verweilen und staunen ein.

Für Abenteuerer und die, die es werden wollen gab es viel zu entdecken … Campingzubehör, Ideen zum Upcycling, medizinische Nofallversorgung aber auch zahlreichen Trucks, schick ausgebaute Fahrzeuge, Dachzelte und Hausboote. So war für jeden etwas dabei.

Nachdem wir gegen Mittag von Hannover mit unserem „Wohnmobil“ -dem Renault Twingo I, zwischen mehreren 4x4 Fahrzeugen geparkt haben, gingen wir gespannt auf das Messegelände und staunten nicht schlecht, dass es doch immer noch höher und grösser geht. In manchen Trucks hätte unser Twingo sicher parken können, ohne den Besitzer gross einzurschränken.

Wir schauten uns das Campinggelände an und waren amüsiert, wie unterschiedlich hier übernachtet wurde, da hätten wir auch gut hingepasst. Das Zelt stand neben dem Truck und es waren Wohnwagen von klein bis gross vertreten.

      

Im Anschluss besuchten wir das Bushchraft Camp und freuten uns über den Stand an dem jemand aus alten Alltagsgegenständen wie Bällen und Fahrradschläuchen Taschen nähte. Eine tolle Idee! Ein weiterer Stand hat aus einer leeren Getränkedose ein Windlicht gebastelt. Diese Idee haben wir daheim direkt nachgebaut, weil wir sie so schön fanden.

So verging der Tag wie im Flug und wir freuten uns auf den Vortrag von Rüdiger Nehberg. Kurz vor Beginn warteten wir mit anderen, die wie wir nicht reserviert hatten, vor dem Eingang. Rüdiger ging durch die Menge und versprach erst anzufangen, wenn alle einen Sitzplatz gefunden hatten. Das war in dem großen Raum dann auch kein Problem.

Gespannt lauschten wir den Erlebnissen von denen Rüdiger zu berichten hatte. Er erzählte aus seinem bewegtem Leben und wie er von klein auf das Abenteuer liebte. Rüdiger endeckte Survival für sich und schrieb zahlreiche Bücher zu dem Thema. Er gab einen kleinen Einblick in verschiedene Situationen in denen es ihm geholfen hat, sich selbst zu helfen.

Sehr spannend fand ich den Bericht über sein über zwei Jahre dauerndes Engagement für das Überleben der Yanomami Indiander in Brasilien. Sie gelten als das letzte freilebende Volk im brasilianischen Regenwald und standen vor der Gefahr von einer Armee von Goldsuchern ausgerottet zu werden. Rüdiger war vor Ort um sich die Situation anzuschauen und schloß Freundschaft mit den Indianern. Das half ihm dem Volk zu helfen.

 

Sein noch immer andauerndes Projekt ist der Kampf gegen die weibliche Genitalverstümmelung. Mit viel Emotionen berichtet Rüdiger wie er bereits viel erreicht hat, es aber immer noch Mädchen gibt, denen Klitoris und Scharmlippen entfernt werden, sie anschließend zugenäht werden und sie ein Leben lang leiden.

Sein Verein Target sammelt Geld um den Mädchen zu helfen. Ein Erfolg ist die Eröffnung einer Geburtshilfeklinik am Rander der Afar-Region im Nordosten Äthiopiens.

Wenn Sie Rüdiger Nehber bei seinem Lebenswerk helfe möchten, bekommen Sie unter www.target-nehberg.de weitere Informationen.

Es waren zwei sehr lebhafte Stunden die wir auf dem Vortrag mit Rüdiger Nehberg und seinen Abenteuern erleben durften. Vielen Dank dafür!

Eine schöne Messe mit einem großartigen Tagesabschluss, es hat uns gut gefallen, wir sind mit vielen Eindrücken und Ideen wieder nach Hause gefahren und kommen im nächsten Jahr gerne wieder! Der Termin steht schon fest: vom 20. bis 22. September 2019 findet die nächste Adventure Northside wieder auf dem Gut Basthorst statt.

 

14. September 2018 in Hannover

Viele aufgeregte Schüler und Lehrer tummelten sich bereits vor den Hallen als wir kurz vor 9 Uhr für die Fahrräder einen Parkplatz suchten und fanden. Dort standen die Kleinen, sicherheitshalber mit einer Warnweste bestückt und die Großen, die vielleicht eher an einem zukünftigen Ausbildungsplatz waren.

Nach der offiziellen Eröffnung durften wir am über einstündigen Presserundgang teilnehmen und erste Eindrücke sammeln.

Wir erlebten viele Aussteller, manche von Ihnen Schüler und Lehrer. Es war zu spüren, dass sie mit viel Zeit und Herzblut Dinge erfunden, weiterentwickelt oder recycelt haben. Ein Maker ist jemand, der gerne bastelt und tüftelt, gestaltet und fabriziert oder repariert. Sie haben Spaß am Forschen und Lernen und möchten auf dieser Messer ihre Exponate zeigen und Wissen vermitteln.

Manche von Ihnen verdienen mit Ihrern Erfindungen Ihren Lebensunterhalt, für andere ist es aber nur eine Station im Leben, die das spätere Berufsleben beeinflusst. Die anwesenden Kinder hatten die Möglichkeit vieles selbst auszuprobieren. So konnten Sie Zahnbürstenköpfe zur Bewegung verhelfen, löten oder mit dicken Textmarkern programieren.

 

Sehr beliebt als Fotomotiv war auch der Stand der Starwars-Figuren BB8 und R2D2. An dem Stand von Elektro Conrad sammelten die Kids Stempel in einem Heft für erledigte Stationen. Eine davon beinhaltete die Aufgabe mit einfachsten Mitteln eine Taschenlampe zu bauen.

  

Sehr beliebt als Fotomotiv war auch der Stand der Starwars-Figuren BB8 und R2D2. An dem Stand von Elektro Conrad sammelten die Kids Stempel in einem Heft für erledigte Stationen. Eine davon beinhaltete die Aufgabe mit einfachsten Mitteln eine Taschenlampe zu bauen.

   

Wir hatten viel Spaß auf der Messer und waren beeindruckt von den tollen Ideen.

… eine lange Zeit für eine Reise …

Vero und Peter machten sich im Dezember 2013 auf, um das Abenteuer Rundreise um Südamerika zu beginnen. Mit dem Reisebus fuhren Sie bis zum Einschiffungshafen Monaco um dort auf die MS Albatros einzuchecken.

In diesem Buch schreiben sie ausführlich über diese Reise und geben vielen Hintergrund-Informationen zu allen Häfen, in denen sie vor Anker lagen. Es werden viele touristische Ziele empfohlen und beschrieben und der Leser darf an zahlreichen persönlichen Erlebnissen teilhaben.

Naturerlebnisse am Amazonas, den Wasserfällen von Iguassu und türkisfarbenes Wasser der Karibik laden zum Nachahmen ein. Dem gegenüber stehen Ausflüge in Motropolen wie Rio de Janeiro, Buenos Aires und Panama und weitere Abenteuer. Zu vielen Ländern, die sie auf der Reise besuchen durften, liefern die Autoren wichtige Informationen zu Land und Leuten.

 

 

Über 200 Seiten laden beim Lesen ein von so einer Reise zu träumen. Und wer nicht nur träumen möchte, der kann mit diesem Werk seine eigene Reise hervorragend planen. Am Ende des Buches befindet sich eine farbige Landkarte mit der eingezeichneten Route sowie Packlisten zum Abhaken und eine Seite ist für die persönlichen Notizen des Lesers.

Das Buch wird durch über 200 farbige Fotos abgerundet. Dadurch entsteht das Gefühl beim Lesen auch ein wenig mit auf Reise gewesen zu sein. Sie lassen die kleinen Abenteuer und Landausflüge noch lebendiger werden.

Herzlichen Dank an Vero und Peter, es war mir eine große Freude mit diesem Buch an eurer Reise teilhaben zu dürfen.

Preis: 19,95 €

Kurztrip nach Düsseldorf oder „Ein Raum, viele Perspektiven“

 

Der Wecker klingelte wie zur Arbeitszeit um kurz vor 6:00 Uhr. Der Kaffee war bereits am Abend vorbereitet und am Morgen auch notwendig! Schnell waren wir mit der Straßenbahn am Bahnhof in Hannover und unser Zug fuhr bereits ein. Nach ca. 15 Minuten Aufenthalt fuhr er weiter und wir frühstückten erst einmal.

Ankunft in Düsseldorf war um 10:46 Uhr, wir fanden schnell die U-Bahn die uns zur Messe fuhr. Selbstverständlich waren wir nicht die Einzigen mit dem Ziel und dementsprechend war es voll.

An der Station Messe Ost stiegen wir aus und besuchten als erstes Vero und Peter, mit denen wir schon lange eine Verabredung für diesen Tag hatten. Wir freuten uns, beide wieder zu sehen und signierten gegenseitig unsere Bücher bevor wir den lang geplanten Büchertauch vollzogen. Nun waren wir schon neugierig, was die beiden in 99 Tagen Rund um Südamerika so alles erlebt hatten.

Aber leider mussten wir uns schnell verabschieden, da wir noch einen Termin mit dem Deutschen Wanderverband hatten. Dort sollte heute ein Symposium über das Thema „Natur-Umwelt-Bewusst“ mit dem Schwerpunkt Geocacher stattfinden. Nach dem wir den Veranstaltungsraum gefunden hatten, trafen bereits die ersten Geocacher und dann auch Erik Neumeyer und Jan Fillisch vom Deutschen Wanderverband ein.

 

Als alle Teilnehmer ihren Sitzplatz eingenommen hatten, wurde die Studie vorgestellt. Es ging um die Erreichbarkeit der Natursportler im Allgemeinen und die Vernetzung und Kommunikation mit dem Schwerpunkt auf Geocacher (88% der Teilnehmer cachen seit mehr als 3 Jahren). Denn kein anderer Natursport konnte behaupten, dass er seine Sportler zu fast 100 Prozent erreicht. Wobei sich die Cacher, so die Studie, nicht als Natursportler betrachten.

Die Auswertung beruht auf eine Online-Auswertung von ca. 7000 Teilnehmern in dem Zeitraum Januar bis Mai 2018.

Es wurde in der Studie herausgestellt, dass die meisten Befragten mehrere Natursportarten betreiben, die beliebtesten sind Wandern (52%), Radfahren (39%) und Joggen (15%). Der Anteil der Frauen und Männer ist fast bei allen Sportarten gleich. Wobei das cachen mit einer sehr hohen Intensität betrieben wird. Einmal wöchentlich, so geben 55% der befragten an, sind sie unterwegs.

Das Hauptmotiv für die Aktivität ist der Spaß, gefolgt vom „Draußen sein“ und „Natur erleben“, erst danach erfolgt der Ausgleich zum Alltag.

Die Kommunikation fehlt in den meisten anderen Sportarten, Cacher sind zu 99.6% organisiert und erreichbar über die Plattform www.geocaching.com.

Auch ist es für den Waldnutzer und Natursportler oft nicht eindeutig, was erlaubt bzw. was verboten ist. In der zweiten Diskussionsrunde wurde darüber gesprochen, wie diese Kommunikation an den Nutzer transportiert werden kann, ohne dass er selber tätig werden muss.

Es kamen Ideen, das Smartphone zu nutzen und jedem Sportler die Information ungefragt auf sein Handy zur Verfügung zu stellen, wie google das ja gerne macht und es hier sehr sinnvoll wäre. Doch als Gegenargument kam die schlechte Netzabdeckung und dass dies die Funkbetreiber für sich nutzen und hier ein Vorschalten solcher Seiten nicht geduldet wird.

Weitere Ideen, den Urlaubern vor Ort einen Waldknigge auszuhändigen, wurden in der Region Winterberg bereits umgesetzt und Beschilderungen wurden ebenfalls optimiert. Doch eine klare Kommunikationsebene wurde noch nicht gefunden. Aber ganz klar eine offene Zusammenarbeit auf dem Bereich gewünscht.

Das Projekt ist mit den Auswertungen jetzt in der Halbzeit und es wird sicher von allen Teilnehmern passiv und aktiv verfolgt.

 Die Teilnehmer waren aus dem Bereich Geocaching, Tourismus, Forsteverein, Sportmittelindustrie, Ministerium, Natursportring und Wanderverband.

 

Wir haben auf der Outdoor-Messe in Friedrichshafen im Juni auf der Bloggerführung einen Vortrag bei Morakniv miterleben dürfen und ein Morakniv geschenkt bekommen. Dieses begleitete uns seit dem Tag und wir waren begeistert von der Quailtät.

Wir hatten auf der Messe Kontakt mit dem Geschäftsführer Björn. Diesem hatten wir von unserer Tour mit dem Twingo zum Nordkapp erzählt und erhielten eine Einladung, um uns das Werk in Mora anzuschauen. Diese nahmen wir gerne an.

Bereits per Email hatten wir auf der Reise versucht Kontakt zu Björn aufzunehmen, doch eine automatische Antwort ließ uns wissen, dass er sich in seinem wohlverdienten Urlaub befand. Wir wollten es trotzdem versuchen.

Dort angekommen schauten wir uns kurz um und klingelten an der Rezeption. Wir erzählten, dass wir Björn auf der Messe kennengelernt hatten, deutsche Blogger sind und uns gerne das Werk anschauen wollten.

Daraufhin wurde Thomas herbeigerufen, der Produktmanager. Thomas empfing uns und wir gingen in einen kleinen Aufenthaltsraum im Keller. Dort zeigte er uns welche unterschiedlichen Messer hergestellt werden und erzählte, dass es insgesamt 15.000 bis 20.000 Stück pro Tag wären. Diese Menge hätten wir nicht erwartet!

                                                                         

  Im Anschluss führte Thomas uns durch das ganze Werksgelände und erklärte uns alle einzelnen Schritte die es bedarf ein Messer herzustellen. Es gab welche mit Holzgriffen und welche mit Kunststoffgriffen. Sie wurden aus verschiedenen Metallen hergestellt. Manche waren sehr flexibel, das war schon sehr beeindruckend, wie doll ein Messer biegsam sein kann.

Auch erzählte er uns wie nachhaltig die Firma mit ihrem Material umgeht. Es wird alles getrennt und recycelt, sogar die Metallsplitter aus dem Wasser, welches zum Kühlen benötigt wird, werden herausgefiltert und als Pellets wiederverkauft. Wir sahen viele manuelle Arbeitsschritte, aber auch moderne Roboter, die mehrere Vorgänge hintereinander erledigen.

An mehreren Stellen werden Qualitätstest vorgenommen. Da wird geprüft, ob die Klinge der Länge und Breite entspricht, ob das Messer scharf genug ist, ob die Flexibilität stimmt usw. Um eine hohe Qualität garantieren zu können, werden nur sehr gering Abweichungen toleriert.

Mitten in den Werkstätten, dem ältesten Teil, stand noch ein Schleifstein aus den Anfängen der Firma von vor 125 Jahren. Thomas erzählte uns, wie hart die Arbeit damals war und was für eine Erleichterung die Roboter heutzutage sind.

Die kleinen roten Holzpferde (auf Schwedisch Dalahäst), die für Schweden bekannt sind, stammen aus Mora. Und Thomas erzählte uns, dass jedes einzelne mit einem Morakniv geschnitzt wurde. ;-)

Wir unterhielten uns noch eine Weile und verabschiedeten uns dann mit einem großen Dankeschön für die Zeit die sich Thomas genommen hat um uns das Werk zu zeigen. Ein sehr interessanter Nachmittag!

                                   

Und unsere Moraknives (ja, es sind ein wenig mehr geworden!) sind ständig in Benutzung und begleiten uns bei fast jeder Wanderung.

Preis: ab 9,90 €

Aclima – lightwool

Die norwegische Firma Aclima war ebenfalls auf der OutDoor in Friedrichshafen vertreten. Wir besuchten den Stand im Rahmen eines Bloggerrundgangs und bekamen einen Einblick in die neuesten Produkte. Am Ende beschenkte uns die Firma mit einem T-Shirt aus Merinowolle.

Ich trage gerne Funktionskleidung, hatte bisher aber keine mit Merinowolle in meinem Kleiderschrank. Diese Wolle soll nicht kratzen, kühlen wenn es warm ist und wärmen wenn es kalt ist. Außerdem soll die Kleidung nicht riechen. Ich war gespannt.

Das T-Shirt hat die Farbe grau und ist jeweils an den Seiten mit orange abgesetzt, die Form ist eng am Körper anliegend. Also optisch gefällt mir das T-Shirt sehr gut. Es fühlt sich sehr weich und dünn an.

Bereits im Sommer hatte ich das neue Kleidungsstück mehrfach an. Da sich das Wetter aber weder als besonders warm, noch besonders kalt erwies, war es lediglich ein angenehmes Tragegefühl auf der Haut, kein aussagefähiger Test.

 

Auf einer Wanderung im Dezember bei tiefstem Schnee trug ich das T-Shirt als erste Schicht auf der Haut. Darüber noch ein dünnes Funktion-Langarmshirt und meinem Mantel. Wir waren drei Stunden unterwegs. Es ging bergan und der Rucksack wurde mit jedem Schritt immer schwerer. Als wir oben auf 1141 Meter ankamen, war ich ziemlich kaputt und durchgeschwitzt. Ich hatte mir extra Wechselkleidung eingepackt.

Doch ich wollte das Shirt von Aclima ja testen und so verzichtete ich erst einmal auf das Umziehen. Das Langarmshirt war am Rücken durchnässt. Ich konnte es mit den Händen fühlen. Doch auf meinem Körper fühlte es sich nicht nass an. Da hatte sich das Versprechen der Merinowolle bestätigt. Ich fühlte mich angenehm trocken und auch warm!

Auch nach mehreren Stunden änderte sich nichts an dem angenehmen Tragegefühl, so dass ich meine Wechselkleidung weiterhin im Rucksack ließ. Wir wanderten den Weg wieder runter. Es war kalt und ich brauchte im Gegensatz zum Aufstieg meine Mütze und Handschuhe. Auf eine weitere Schicht Kleidung unter dem Mantel konnte ich jedoch verzichten. Das Shirt von Aclima leistete ganze Arbeit und ich verspürte keine Kälte am Oberkörper.

Als wir wieder zu Hause waren, kam nun der Geruchstest. Schließlich hatte ich auf dem Hinweg ganz schön geschwitzt und bisher war es bei der Funktionskleidung so, dass ich das auch roch. Doch bei diesem Shirt war das nicht der Fall. Ich bin begeistert!

So habe ich ein tolles T-Shirt, das bei jedem Wetter einen angenehmen Tragekomfort hat!

Daten:

Aclima LightWool ist ein neues Produkt in feinster Marionowolle Qualität. Das Garn hat eine Faserstärke von 17,5 Mikron (ein menschliches Haar hat 30 Mikron) und wiegt nur 140 g/m²

www.aclima.no

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